Ein Vortrag von Sylvia

Über vier Stunden benötigte ich auf der Hinfahrt um zu einem Vortrag zu gelangen. Der Hammer war die Fahrt von Schladern nach Waldbröl. Auf der Linie 342 wurde ein Ford-Transit eingesetzt. Nur zufällig handelte es sich dabei um ein Fahrzeug mit einer Rampe. Die anderen eingesetzten Fahrzeuge hatten keine Rampen. So richtig Bock hatte der Fahrer zunächst nicht mich mitzunehmen. Er behauptete, dass da bestimmt noch gleich ein richtiger Bus kommen würde. Dass das nicht stimmt, war ihm genau bekannt. Wegen meiner Hartnäckigkeit wurde der Rollstuhl dann doch verladen. Bis auf den letzten Platz war der Ford besetzt. Der Fahrer konnte beinahe nicht mehr schalten, weil vorne mit Fahrer 3 Personen saßen.

Den Vortrag mit Sylvia konnte ich mir nicht bis zum Schluss anhören, weil mir die Rückfahrt zu unsicher war. Und tatsächlich fuhr jetzt auf der 342 nur ein Taxi. Da kam ich mit dem Rollstuhl nicht mehr rein. Ich fuhr also mit einem richtigen Bus nach Hennef. Von dort ging es nach Köln. Von Köln fuhr der RE5 nach Emmerich über Oberhausen. Bereits am Vortag war ich mit dem RE5 von Duisburg nach Oberhausen gefahren. Der Aufzug an diesem Bahnsteig in Oberhausen funktionierte an beiden Tagen. Lediglich der Aufzug zur S-Bahn nach Essen war gestern kaputt. Dummerweise war heute auch der Aufzug zum Bahnsteig nach Gelsenkirchen kaputt. Ich war jetzt schon seit 6 Stunden unterwegs. Wieder zurück nach Duisburg, und dann mit einem Zug nach Gelsenkirchen, dazu hatte ich nun wirklich keinen Bock mehr.

Ich fuhr zum Bahnpersonal. Allerdings vermutete ich, dass ich um diese Zeit niemand mehr antreffen würde. Es war noch jemand da. Der selbe Mitarbeiter, der sich bereits am Vortag um mich gekümmert hatte. Ich hatte speziell in Oberhausen auch schon schlechte Erfahrungen mit einem faulen Mitarbeiter gemacht, aber dieser Bahnmitarbeiter war an beiden Tagen richtig gut. Er hatte sofort beim Stellwerk angerufen, und dafür gesorgt, dass die S-Bahn auf dem nächsten Bahnsteig ankommt. Ich musste mich zwar beeilen, schaffte es aber noch die gerade einfahrende S-Bahn zu erreichen. Auch hier war der Bahnmitarbeiter wieder vor Ort.

Nach über 6 Stunden kam ich dann endlich wieder zu Hause an.

 

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