Nach Unfall: Rentnerin verklagt BOGESTRA

In Witten kam es am 8. Januar 2011 zu einem Unfall. Eine Rentnerin (86) wollte in die Linie 320 einsteigen. Da der Bus ungewöhnlich weit von der Haltestelle gehalten haben soll, war die Tür bereits geschlossen, als die Dame dort ankam.

Deshalb klopfte sie mit ihrem Stock gegen die Scheibe. Doch der Busfahrer fuhr los und bog nach links ab. Dabei wurde die Rentnerin vom Heck des Fahrzeugs erfasst und mit dem Kopf auf den Bordstein gefallen. Eine Gehirnerschütterung, Prellungen und 3 Wochen Krankenhaus waren die Folgen.

Der Busfahrer bemerkte nichts davon. Auch dass nachfolgende Fahrzeuge durch Hupen ihn zum Anhalten bewegen wollten, hatte der Fahrer nicht mitbekommen.

Von dem Unfall gab es Videoaufzeichnungen aus dem Inneren des Busses. Diese wurden vom Gericht als Beweis zugelassen. Dummerweise hatte die Staatsanwaltschaft diese Beweise vernichtet.

Der Anwalt der Klägerin meint dazu: “ Es ist ein Unding, wenn mit Beweismitteln so umgegangen wird“. Und zumindest da kann man ihm kaum widersprechen.

Eine freiwillige Zahlung lehnt der Anwalt der BOGESTRA ab, dabei geht es doch nur um eine kleine Summe. Die Verhandlung wird am 13.02.2012 mit Zeugen fortgesetzt.

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