Gelsenkirchen-Recklinghausen

Man muss sich manchmal fragen, ob ich ständig nach kaputten Aufzügen suche, oder ob irgendwelche Heinzelmännchen immer her gehen und schnell mal den Aufzug kaputt machen, wenn ich dort hin will.

Düsseldorf hat einen Bahnsteig, da ist der Aufzug „verkehrt“ eingebaut, also breiter als lang. Und genau dort kommt mein Zug an, und so komm ich mit dem Rollstuhl nicht in den Aufzug.

Gelsenkirchen, Oberhausen, und jetzt Recklinghausen, wenn ich dort mit dem Elektrorollstuhl ankomme ist der Aufzug kaputt. Keine Ahnung warum.

Am Samstag fuhr ich nach Recklinghausen. Natürlich fuhr ich in Gelsenkirchen mit dem Elektroscooter zum  Hauptbahnhof, um den fast sicheren Problemen mit der BOGESTRA aus dem Weg zu gehen. Am Bahnhof Gelsenkirchen gab es fast keine Probleme. Der Aufzug funktionierte und das Ausfahren der Rampe und meine Einfahrt in den Zug klappte reibungslos. Lediglich beim verschließen der Rampe hackte es etwas. Auch in Recklinghausen klappte die Ausfahrt. Dass in Recklinghausen der Aufzug kaputt ist, hat mir der Lokführer nicht gesagt, wahrscheinlich war ihm dies aber auch nicht bekannt. Nicht nur dass der Aufzug kaputt war, es gab auch keinen entsprechenden Aushang am Aufzug, zumindest nicht oben auf dem Bahnsteig. Also die 3S-Zentrale in Münster angerufen. Dort war bekannt, dass der Aufzug seit heute kaputt war. Ich sollte nun mit dem nächsten Zug eine Station weiterfahren und dort in den Gegenzug einsteigen, dann wieder in Recklinghausen auf dem anderen Bahnsteig aussteigen und den dortigen Aufzug benutzen. Also erst über 30 Minuten auf den nächsten Zug warten. Eigentlich hatte ich einen Termin. Doch da ich vorher noch etwas essen wollte, fuhr ich eine Stunde früher als eigentlich nötig nach Recklinghausen. Das war jetzt von Vorteil. Leider würde das mit dem Essen nicht mehr funktionieren.

Der Zug kam und das Einsteigen klappte problemlos. Eine Station weiter konnte ich auf der anderen Seite wieder raus. also vorwärts rein und vorwärts wieder raus. Vor mir ließ man erst noch andere Fahrgäste raus, die sonst im Weg gestanden hätten. Dann wollte der Zugführer die Rampe ausfahren, aber ein halbgescheiter Fahrgast (alkoholisiert) konnte es mit dem Einsteigen nicht schnell genug gehen und behinderte uns dadurch. Als ich draußen war, kam auch schon der Zug in Gegenrichtung auf dem gegenüberliegendem Gleis. Jetzt musste ich alles aus meinem roten Cabrio rausholen und „fegte“ mit Vollgas über den Bahnsteig, Richtung Zugführer. Jetzt musste ich mit einem Zug mit Doppelstockwagen fahren. Nach dem Ausfahren der Rampe gab es dann doch einige Probleme. Bei dem Bahnsteig in Marl bildete die Rampe ein „Berg“ mit einer „Bergkuppe“. Also vom Bahnsteig ging es über die Rampe erst bergauf und dann wieder bergab. Ungünstig. Beim ersten Versuch klappte es nicht die „Bergkuppe“ zu überwinden. Im zweiten Versuch musste ich mit Vollgas über die Rampe und setze dennoch auf der Kuppe auf. ich hatte schon Angst, mein gerade erst reparierter Elektrorollstuhl könnte dabei wieder kaputt gehen. Hat aber geklappt. Zurück in Recklinghausen klappte der Ausstieg problemlos. Der Bahnsteig war dort günstiger für die Rampe.

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