Nothalt von überfülltem Intercity, NRW fordert Konsequenzen!

Der Nothalt eines völlig überfüllten IC am Karfreitag soll Konsequenzen haben. Die  NRW- Landesregierung fordert Bahnchef Rüdiger Grube auf, jetzt zu handeln und in die Infrastruktur zu investieren.

Lt. dem parlamentarischem Staatssekretär Horst Becker, ist es unzumutbar, wenn die Bahn eigene Mängel auf dem Rücken der Kunden ausbadet.

Der Zug war auf dem Weg von Frankfurt am Main nach Westerland auf Sylt am Karfreitag in Münster wegen Sicherheitsbedenken nicht weitergefahren. Der IC sei „hoffnungslos überfüllt“ gewesen, hatte ein Bahnsprecher erklärt. Fahrgäste ohne Sitzplatzreservierung seien aufgerufen worden, den Zug zu verlassen und den nächsten zu nehmen.

Die Bahn müsse jetzt reagieren, sagt der Sprecher der NRW-Landesregierung, Horst Becker „und wieder den Fahrgast in den Mittelpunkt stellen“. Es dürfe nicht auf den neuen ICX gewartet, sondern es müsse jetzt in die Infrastruktur investiert werden.. Deshalb forderte der Grünen-Politiker den Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) auf, auch in den nächsten Jahren auf die jährliche Dividende in Höhe von 500 Millionen Euro zu verzichten und „diese im Unternehmen zu lassen“. Es müsse jedoch gleichzeitig sichergestellt werden, „dass die Bahn sich nicht in teuren Unternehmenskäufen im Ausland verzettelt“, sondern sich wieder an Bedürfnissen der Kunden orientiere.

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